26. Jänner – 1. Februar 2026
Nach Melbourne ging die Reise dann direkt weiter: Flug nach Dubai und anschließend eine gute Stunde Autofahrt, um nach Fujairah zu kommen.
Am ersten Morgen rief mich Lilli an und meinte: „Glanz und Glamour von Dubai sind hier vorbei, alles sehr karg, aus meinem Fenster sehe ich auf einen sandigen, riesigen Parkplatz, eine alte Halle und weiter entfernt Berge. Schon arg, und eine Stunde weg von hier in Dubai glänzt alles und es steht ein Palast neben dem anderen.“
Nach der langen Reise und der Zeitumstellung von -7 Stunden hat das gesamte Team in Fujairah mit einem lockeren Dauerlauf und Mobilitätsübungen begonnen. Eine halbe Stunde „leichtes“ Tennis und so haben alle den Tag „heruntergebogen“ ohne zwischendurch den Kampf gegen die Müdigkeit zu verlieren.
Lilli und das gesamte Team trainieren und arbeiten seit Wochen sehr diszipliniert auf der Tour, um Schläge, Beinarbeit, Matchpläne und ihre mentale Leistung zu verbessern und so ihrer Vision und ihrem Ziel immer näher zu kommen.
Immer wieder gibt es aber auch Zeit für einen Szenenwechsel: kurz Abstand gewinnen vom Tennisalltag und Energie tanken bei anderen Unternehmungen. So wichtig für Lilli, um dem Kopf einmal andere Impulse zu geben.




Etwas ganz Besonderes in diesem Team: es wird extrem konsequent gearbeitet und es wird dabei auch durchaus einmal ernst am Platz oder was ich damit meine, es ist nicht immer nur lustig, die Einheiten sind hart, Lilli geht an ihre Grenzen, auch Francesca und das Team sind immer wieder emotional gefordert am Platz. Es gibt nicht immer nur Lob und ausschließlich gute Stimmung am Platz, beide Seiten müssen mit konstruktiver Kritik umgehen. ABER: immer mit Respekt, immer mit Ruhe…. und man sieht trotzdem alle aus dem Team immer wieder lachen am Platz. Das tut so gut zu sehen, dass Lilli sich bei allem Einsatz, Fleiß und beinhartem Training so extrem wohl fühlt.
Lilli hat Zeit sich zu entwickeln, sei es im Tennis wie auch als Person. Um in diesem Profialltag zu bestehen ist es auch so wichtig, gleichzeitig mit der Entwicklung des Tennis‘, als Person heranzureifen. Francesca spricht extrem viel mit Lilli über Vorgänge außerhalb des Platzes, „was passiert mit dir und rundherum um dich gerade Lilli“, was ist der Unterschied zwischen ITF und WTA Ebene, nicht nur Tennis mäßig, sondern dort unterscheidet sich auch das persönliche Auftreten, sprich die „Waffen“ zwischen den Ballwechseln und außerhalb des Platzes, mit denen gekämpft wird.
Lilli darf sich glücklich schätzen mit so einem Team arbeiten zu dürfen: und auch in Fujairah zeigte Lilli, dass sie als Team ungemein gut arbeiten und als Konsequenz die Entwicklung absolut in die richtige Richtung geht und sich Erfolge dann automatisch einstellen.
Chapeau Lilli, Siegerin beim ITF 100 in Fujairah ohne Satzverlust!!

