2. Februar – 8. Februar 2026
Siegerehrung in Fujairah, schnell ins Hotel Koffer packen, Taxi und ab zum Flughafen nach Dubai. Viel Zeit zum Genießen blieb nicht!
„Uff Mama, Indien, Mumbai, die Mädels bei dem Turnier hier haben gesagt, Indien nein danke, da muss man so aufpassen mit dem Essen und Trinken – jede 2. fasst dort irgendeine Magen- Darm Geschichte aus.“
„Lilli, hast du Sorge?“, hab ich dann gemeint, „nein, eigentlich nicht, du kennst mich eh, wir suchen uns 1 gutes Lokal, das hat uns eine Freundin von Francesca schon empfohlen und dort sind wir jeden Tag Mittag und abends. Immer das gleiche Essen, aber darin bin ich gut….“
Im Taxi zum Hotel in Mumbai schickte Lilli diese Bilder:


„Das ist ganz anders hier!“
Wir zu Hause konnten es eigentlich gar nicht glauben, dass Lilli in Fujairah diesen Turniersieg einheimste, ihre „Tennisreise“ wird uns manchmal schon etwas unheimlich…wir sprachen auch über Müdigkeit und wie schwer es ist nach einem Sieg sofort zum nächsten Turnier zu reisen und dort in der ersten Runde zu bestehen…. jetzt ist sie auch schon 5 Wochen unterwegs, verschiedenste Länder, verschiedenste Zeitzonen….allein beim Sprechen über die ganzen Strapazen wurden Stephan und ich fast schwindlig….
Aber Lilli war weder ganz müde noch schwindlig, sie kämpfte sich Runde für Runde bis ins Finale und erst dort musste sie sich 4:6 3:6 gegen Mananchaya Sawangkaew aus Thailand geschlagen geben. Was für eine Woche, auch mit unvergesslichen Eindrücken abseits des Platzes.
„Mama, die Menschen sind alle so freundlich hier. Die Straßen sind zwar schmutzig, aber die Leute sind es gar nicht. Und noch etwas: hupen ist hier mehr wie grüßen, das kannst du dir nicht vorstellen, es ist ein reines Hubkonzert auf der Straße – am Anfang dachte ich wo ist das Problem, dass gehupt wird. Aber es gibt keines, es machen einfach alle!“
Bereits am Vortag des Finales hat mich Francesca angerufen und gemeint: „Was ist der näheste Flughafen zu euch? Lilli hat 3 Tage Pause nach diesem Turnier, sie soll Energie tanken und sich erholen und deshalb möchte ich sie nach Hause zur Familie schicken.“
Jaaaa! Natürlich, wir freuen uns voll und haben dann München vereinbart. Semesterferien waren auch und Emma und Ben waren so happy mit dem Überraschungsbesuch von Lilli. Ben hat sogar seinen Zahnarzttermin sausen lassen 😜 äh.., natürlich verschoben, damit er mit mir nach München fahren kann.
Für einen langen Flug über die Nacht ganz schön frisch unsere Lilli.


Und Emma wartete schon zu Hause.

Und dann hatten wir wirklich 3 Tage family time, die Unternehmungen ziemlich aneinander gereiht – Ruhe und Rasten könnte auch anders ausschauen, aber Lilli meinte, nein, nur zu Hause im Haus sein, nein, auf keinen Fall, „ich möchte hinaus in den Schnee, schifahren, rodeln und auch ein paar Freunde treffen.“




Die Zeit verging so schnell und schon waren wieder die Koffer zu packen. Aber Lilli durfte sich noch auf ein Ereignis im Schnee freuen: nachdem Francesca nach Cortina kam, um sich den Olympia Damen SuperG anzuschauen, haben wir mit Hilfe von Franz Theuerl vom TVB Lienz auch für Lilli noch ganz kurzfristig eine Karte organisieren können + auch eine Zufahrtsberechtigung bis Cortina.
Ben ist gleich freiwillig eingesprungen den Transport zu übernehmen – natürlich auch ausgestattet mit einem Ticket für das Rennen – und so hatten die beiden noch einen tollen Renntag in Cortina mit anschließendem Besuch im Österreicher Haus in Cortina.



Für Francesca und Lilli ging es dann am Abend wieder zurück nach Varese, Ben hatte es „leichter“, er musste nur die 70 km bis Lienz hinter sich bringen!
Was für eine Turnier in Mumbai und was für eine schöne, gemeinsame Familienzeit zu Hause!